{"id":3728,"date":"2026-07-12T01:20:24","date_gmt":"2026-07-11T23:20:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.queerlive.de\/?p=3728"},"modified":"2026-07-12T01:25:44","modified_gmt":"2026-07-11T23:25:44","slug":"%f0%9f%8f%b3%ef%b8%8f%f0%9f%8c%88%f0%9f%8f%b3%ef%b8%8f%f0%9f%8c%88%f0%9f%8f%b3%ef%b8%8f%f0%9f%8c%88-rund-1-000-menschen-feiern-und-demonstrieren-beim-csd-in-cottbus-im-jahr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.queerlive.de\/?p=3728","title":{"rendered":"\ud83c\udff3\ufe0f\u200d\ud83c\udf08\ud83c\udff3\ufe0f\u200d\ud83c\udf08\ud83c\udff3\ufe0f\u200d\ud83c\udf08 Rund 1.000 Menschen feiern und demonstrieren beim CSD in Cottbus im Jahr 2026 \ud83c\udff3\ufe0f\u200d\ud83c\udf08\ud83c\udff3\ufe0f\u200d\ud83c\udf08\ud83c\udff3\ufe0f\u200d\ud83c\udf08"},"content":{"rendered":"\n<p>Cottbus. Radio QueerLive war heute beim Christopher Street Day (CSD) in Cottbus vor Ort. Rund 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer setzten gemeinsam ein sichtbares Zeichen f\u00fcr Vielfalt, Akzeptanz und die Rechte der queeren Community.<\/p>\n\n\n\n<p>Bereits am fr\u00fchen Nachmittag wurde deutlich, dass der CSD weit \u00fcber die Stadtgrenzen hinaus Menschen mobilisierte. Schon am Berliner Bahnhof Ostkreuz stiegen mehr als 300 Mitglieder der Berliner Community in den Regionalexpress RE2 nach Cottbus ein. Im Laufe des Tages reisten noch viele weitere Menschen aus der Hauptstadt mit sp\u00e4teren Regionalz\u00fcgen an.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Cottbuser Hauptbahnhof formierte sich gegen 15 Uhr eine Zubringerdemonstration, die in Richtung Stadthalle f\u00fchrte. Bereits aus der Ferne waren dort zahlreiche Regenbogenfahnen sowie ein bunt geschm\u00fcckter CSD-Wagen zu sehen, der den Auftakt der Veranstaltung bildete.<\/p>\n\n\n\n<p>Gegen 16 Uhr wurde der CSD offiziell er\u00f6ffnet. Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Initiativen und Organisationen hielten politische Redebeitr\u00e4ge und machten auf die Herausforderungen aufmerksam, mit denen queere Menschen auch heute noch konfrontiert sind. Etwa eine halbe Stunde sp\u00e4ter setzte sich der Demonstrationszug durch die Innenstadt in Bewegung.<\/p>\n\n\n\n<p>Die rund vier Kilometer lange Route f\u00fchrte mit zwei Zwischenkundgebungen durch Cottbus. An beiden Stationen fanden weitere Redebeitr\u00e4ge statt, die Themen wie Vielfalt, Gleichberechtigung und den Kampf gegen Diskriminierung in den Mittelpunkt stellten.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben zahlreichen Fotos f\u00fchrte das Team von Radio QueerLive viele Gespr\u00e4che mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Besonders beeindruckend war die gro\u00dfe Vielfalt der Herkunftsorte. Neben den vielen Berlinerinnen und Berlinern waren Menschen unter anderem aus G\u00f6rlitz, Zittau, Hamburg, N\u00fcrnberg und sogar Stuttgart angereist.<\/p>\n\n\n\n<p>Auff\u00e4llig war zudem, dass der Demonstrationszug deutlich gr\u00f6\u00dfer ausfiel als noch im vergangenen Jahr. Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer brachten ihre Solidarit\u00e4t mit der queeren Community zum Ausdruck. Als m\u00f6glicher Grund f\u00fcr die gestiegene Beteiligung wurde unter anderem der Brandanschlag auf ein queeres Wohnprojekt genannt, der in den vergangenen Wochen bundesweit f\u00fcr Aufmerksamkeit und Best\u00fcrzung gesorgt hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch entlang der Demonstrationsstrecke zeigte sich Unterst\u00fctzung aus der Bev\u00f6lkerung. An mehreren H\u00e4usern wehten Regenbogenfahnen aus den Fenstern, zahlreiche Passantinnen und Passanten sowie Familien winkten den Demonstrierenden freundlich zu und begleiteten den Umzug mit Applaus.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Ende der Demonstration, als sich der Zug wieder der Stadthalle n\u00e4herte, machten sich bereits viele Berlinerinnen und Berliner auf den R\u00fcckweg zum Hauptbahnhof, um die Regionalz\u00fcge in Richtung Hauptstadt zu erreichen. Zeitweise begleitete die Polizei deshalb gleichzeitig den eigentlichen Demonstrationszug sowie den gro\u00dfen R\u00fcckstrom der Reisenden zum Bahnhof.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend der Veranstaltung hielten sich nach Beobachtungen von Radio QueerLive au\u00dferdem mindestens drei rechte Medienteams beziehungsweise Influencer im Umfeld des CSD auf. Sie f\u00fchrten Interviews und Filmaufnahmen durch, wobei nach Aussagen von Teilnehmerinnen und Teilnehmern nicht immer transparent gemacht wurde, f\u00fcr welche Medien die Aufnahmen bestimmt waren. Nachdem mehrere Personen die Influencer erkannt hatten, positionierten sich zahlreiche Demonstrierende lautstark und farbenfroh gegen deren Pr\u00e4senz.<\/p>\n\n\n\n<p>Gegen 20 Uhr traten viele Besucherinnen und Besucher schlie\u00dflich die Heimreise an. Besonders in den Regionalz\u00fcgen nach Berlin herrschte trotz eines langen Tages eine ausgelassene und freundliche Stimmung. Viele nutzten die R\u00fcckfahrt, um sich \u00fcber die Eindr\u00fccke des Tages auszutauschen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der CSD in Cottbus setzte damit ein starkes Zeichen f\u00fcr Vielfalt, Zusammenhalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die hohe Teilnehmerzahl und die breite Unterst\u00fctzung machten deutlich, dass die Forderung nach Respekt, Gleichberechtigung und einem diskriminierungsfreien Miteinander f\u00fcr viele Menschen ein wichtiges Anliegen bleibt.<\/p>\n\n\n\n<p>Viel Spa\u00df mit der Galerie.<\/p>\n\n\n\n<p>Radio QueerLive<br>Die Redaktion<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\">Cottbus. Radio QueerLive war heute beim Christopher Street Day (CSD) in Cottbus vor Ort. Rund 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer setzten gemeinsam ein sichtbares Zeichen f\u00fcr Vielfalt, Akzeptanz und die Rechte der queeren Community. Bereits am <a class=\"mh-excerpt-more\" href=\"https:\/\/www.queerlive.de\/?p=3728\" title=\"\ud83c\udff3\ufe0f\u200d\ud83c\udf08\ud83c\udff3\ufe0f\u200d\ud83c\udf08\ud83c\udff3\ufe0f\u200d\ud83c\udf08 Rund 1.000 Menschen feiern und demonstrieren beim CSD in Cottbus im Jahr 2026 \ud83c\udff3\ufe0f\u200d\ud83c\udf08\ud83c\udff3\ufe0f\u200d\ud83c\udf08\ud83c\udff3\ufe0f\u200d\ud83c\udf08\">[&#8230;]<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":3666,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_coblocks_attr":"","_coblocks_dimensions":"","_coblocks_responsive_height":"","_coblocks_accordion_ie_support":"","footnotes":""},"categories":[18],"tags":[],"class_list":["post-3728","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-csd-galerie"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.queerlive.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3728","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.queerlive.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.queerlive.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.queerlive.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.queerlive.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3728"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.queerlive.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3728\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3731,"href":"https:\/\/www.queerlive.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3728\/revisions\/3731"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.queerlive.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/3666"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.queerlive.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3728"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.queerlive.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3728"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.queerlive.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3728"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}