{"id":3973,"date":"2026-07-27T12:09:17","date_gmt":"2026-07-27T10:09:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.queerlive.de\/?p=3973"},"modified":"2026-07-27T12:09:19","modified_gmt":"2026-07-27T10:09:19","slug":"serie-mutmasslich-queerfeindlicher-angriffe-bei-stuttgart","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.queerlive.de\/?p=3973","title":{"rendered":"+++ Serie mutma\u00dflich queerfeindlicher Angriffe bei Stuttgart +++"},"content":{"rendered":"\n<p>+++ Serie mutma\u00dflich queerfeindlicher Angriffe bei Stuttgart +++<\/p>\n\n\n\n<p>Polizei ermittelt wegen Hasskriminalit\u00e4t<\/p>\n\n\n\n<p>Die Polizei in Baden-W\u00fcrttemberg ermittelt wegen einer Serie mutma\u00dflich LGBTIQ+-feindlicher Hassverbrechen. Zwischen Juni 2025 und April 2026 sollen an bekannten Cruising-Spots in Stuttgart und im Landkreis Ludwigsburg mindestens zehn M\u00e4nner angegriffen und verletzt worden sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach bisherigen Erkenntnissen ereigneten sich die \u00dcberf\u00e4lle auf zwei Autobahnparkpl\u00e4tzen entlang der A81 im Landkreis Ludwigsburg sowie in Stuttgart-Degerloch. Die Polizei geht davon aus, dass die Taten gezielt gegen M\u00e4nner ver\u00fcbt wurden, die sich an diesen bekannten Treffpunkten aufhielten.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Zuge umfangreicher Ermittlungen konnten f\u00fcnf Tatverd\u00e4chtige im Alter zwischen 20 und 45 Jahren identifiziert werden. Mehrere Wohnungen wurden durchsucht, dabei stellten die Ermittler umfangreiches Beweismaterial sicher. Vier der f\u00fcnf Beschuldigten befanden sich zwischenzeitlich in Untersuchungshaft, sind inzwischen jedoch wieder auf freiem Fu\u00df. Die Auswertung der sichergestellten Beweise dauert an.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach Angaben der Ermittler sollen die Verd\u00e4chtigen mit Quads zu den Treffpunkten gefahren sein. Dort sollen sie ihre Opfer zun\u00e4chst mit Feuerl\u00f6schern bespr\u00fcht und anschlie\u00dfend k\u00f6rperlich angegriffen haben. Mindestens zehn M\u00e4nner wurden dabei verletzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Polizei weist darauf hin, dass die tats\u00e4chliche Zahl der Betroffenen deutlich h\u00f6her liegen k\u00f6nnte. Gerade bei queerfeindlichen Hassverbrechen ist die Dunkelziffer h\u00e4ufig gro\u00df. Viele Opfer verzichten aus Angst vor einem Outing, aus Scham oder aus Sorge vor Vorurteilen darauf, Anzeige zu erstatten.<\/p>\n\n\n\n<p>Deshalb richtet die Stuttgarter Kriminalpolizei einen ausdr\u00fccklichen Appell an m\u00f6gliche weitere Gesch\u00e4digte. Wer ebenfalls Opfer eines solchen Angriffs geworden ist oder Hinweise zu den Taten geben kann, wird gebeten, sich bei den Ermittlern zu melden. Jede zus\u00e4tzliche Aussage kann dazu beitragen, die Vorf\u00e4lle vollst\u00e4ndig aufzukl\u00e4ren und m\u00f6gliche weitere Betroffene zu identifizieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Fall macht erneut deutlich, dass Hasskriminalit\u00e4t gegen queere Menschen auch in Deutschland weiterhin Realit\u00e4t ist. Unabh\u00e4ngig davon, an welchem Ort sich Menschen aufhalten oder wen sie lieben, darf niemand Ziel von Gewalt oder Einsch\u00fcchterung werden. Eine konsequente Strafverfolgung und die Bereitschaft von Zeuginnen, Zeugen und Betroffenen, mit den Beh\u00f6rden zusammenzuarbeiten, sind deshalb wichtige Bausteine, um solchen Taten entschieden entgegenzutreten.<\/p>\n\n\n\n<p>Manchmal hier man \u00fcber Freunde von einer solchen Tat. Dann unterst\u00fctzt und \u00fcberzeugt sie, diese Tat bei der Polizei zu melden.<\/p>\n\n\n\n<p>Radio QueerLive<br>News Redaktion<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\">+++ Serie mutma\u00dflich queerfeindlicher Angriffe bei Stuttgart +++ Polizei ermittelt wegen Hasskriminalit\u00e4t Die Polizei in Baden-W\u00fcrttemberg ermittelt wegen einer Serie mutma\u00dflich LGBTIQ+-feindlicher Hassverbrechen. 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