{"id":4489,"date":"2026-10-31T12:00:00","date_gmt":"2026-10-31T11:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.queerlive.de\/?p=4489"},"modified":"2026-10-31T07:58:42","modified_gmt":"2026-10-31T06:58:42","slug":"salon-rosie-eine-weltpremiere-die-das-theater-des-westens-zum-beben-brachte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.queerlive.de\/?p=4489","title":{"rendered":"+++ SALON ROSIE \u2013 Eine Weltpremiere, die das Theater des Westens zum Beben brachte! +++"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Berlin hat ein neues Musical-Highlight!<\/strong> <\/p>\n\n\n\n<p>Am Freitagabend, dem 30. Oktober 2026, feierte \u201eSALON ROSIE \u2013 Das Musical\u201c seine umjubelte Weltpremiere im Berliner Theater des Westens. Was zun\u00e4chst als Geschichte zweier Schwestern angek\u00fcndigt worden war, entpuppte sich als gro\u00dfes, \u00fcberraschendes und unglaublich unterhaltsames B\u00fchnenspektakel. Radio QueerLive war bei diesem besonderen Ereignis dabei und erlebte einen Abend, der noch lange in Erinnerung bleiben d\u00fcrfte.<\/p>\n\n\n\n<p>Schon vor Beginn der Vorstellung herrschte vor dem Theater des Westens eine au\u00dfergew\u00f6hnliche Atmosph\u00e4re. Die historische Fassade erstrahlte in den Farben des Regenbogens, w\u00e4hrend sich auf dem roten Teppich zahlreiche prominente G\u00e4ste aus Kultur, Musik, Film und Politik versammelten.<\/p>\n\n\n\n<p>Bereits um 17:30 Uhr hatten die Pressevertreter ihre Pl\u00e4tze eingenommen. Gegen 18 Uhr er\u00f6ffneten Peter Plate und Ulf Leo Sommer den prominenten Reigen. Unter den G\u00e4sten waren Marius M\u00fcller-Westernhagen, Detlev Buck, die Musikerinnen Inga und Annette Humpe sowie Max Raabe. Auch Berlins Regierender B\u00fcrgermeister Kai Wegner, sein Amtsvorg\u00e4nger Klaus Wowereit und Franziska Giffey lie\u00dfen sich die Weltpremiere nicht entgehen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Um 20 Uhr begann schlie\u00dflich der gro\u00dfe Musicalabend.<\/strong> Peter Plate und Ulf Leo Sommer begr\u00fc\u00dften das Publikum pers\u00f6nlich mitten im Zuschauerraum. Und bereits zu Beginn gab es einen herrlichen Einfall: Weil die Geschichte in Wittenberg spielt, wurde das traditionsreiche Theater des Westens kurzerhand zum \u201eTheater des Ostens\u201c erkl\u00e4rt. Das Publikum lachte \u2013 und sollte an diesem Abend noch viele weitere Gelegenheiten dazu bekommen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zwei Frauen, zehn Jahre Schweigen und jede Menge Gef\u00fchle<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im Mittelpunkt von \u201eSALON ROSIE\u201c stehen die Zwillingsschwestern Rosi und Gabi, gespielt von Steffi Irmen und Kathi Damerow. Rosi ist Friseurmeisterin und k\u00e4mpft um ihren geliebten Salon, w\u00e4hrend ihre Schwester Gabi einst als DDR-Schlagerstar gefeiert wurde. Beide Frauen verbindet eine gemeinsame Vergangenheit voller unerf\u00fcllter W\u00fcnsche, Entt\u00e4uschungen und Verletzungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zehn Jahre lang haben die Schwestern nicht miteinander gesprochen. Zehn Jahre ohne gemeinsame Weihnachten, Geburtstage oder ein vers\u00f6hnliches Telefonat. Doch irgendwann holt einen die Vergangenheit wieder ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Was sich daraus entwickelt, ist eine Geschichte, die zwischen urkomischen Momenten und tief ber\u00fchrenden Szenen wechselt. Es geht um Familie, Eifersucht, verlorene Zeit und die Frage, ob es irgendwann zu sp\u00e4t ist, sich wieder die Hand zu reichen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Steffi Irmen und Kathi Damerow \u2013 zwei au\u00dfergew\u00f6hnliche Frauen auf einer B\u00fchne<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach ihrem gro\u00dfen Erfolg mit \u201eDie Amme\u201c bewies Steffi Irmen erneut, welch beeindruckende B\u00fchnenpr\u00e4senz sie besitzt. Mit enormer Spielfreude, gro\u00dfartiger Komik und emotionaler Tiefe verlieh sie ihrer Figur Rosi ein unverwechselbares Gesicht.<\/p>\n\n\n\n<p>An ihrer Seite \u00fcberzeugte Kathi Damerow als Gabi. Gemeinsam bildeten die beiden ein B\u00fchnenpaar, das sich wunderbar erg\u00e4nzte. Mal gen\u00fcgte ein einziger Blick, um das Publikum zum Lachen zu bringen, dann wieder wurde es pl\u00f6tzlich ganz still im Saal.<\/p>\n\n\n\n<p>Besonders beeindruckend war, wie selbstverst\u00e4ndlich beide Darstellerinnen zwischen Kom\u00f6die und ernsten Gef\u00fchlen wechselten. Gerade diese Mischung machte den Abend so au\u00dfergew\u00f6hnlich.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ein Kreuzfahrtschiff, DDR-Fernsehballett und jede Menge musikalische \u00dcberraschungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wer bei \u201eSALON ROSIE\u201c ein kleines Kammerspiel erwartet hatte, wurde schnell eines Besseren belehrt. Die Produktion \u00fcberraschte mit aufwendigen B\u00fchnenbildern, gro\u00dfen Tanzszenen und einer geh\u00f6rigen Portion Selbstironie.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu den H\u00f6hepunkten geh\u00f6rte Kathi Damerows Interpretation des neuen Songs \u201eFahr mit mir nach Havanna\u201c. W\u00e4hrend sie sang, erschien hinter ihr ein gewaltiges Kreuzfahrtschiff auf der B\u00fchne. Ein beeindruckender Effekt, der zeigte, mit welchem Aufwand diese Produktion umgesetzt wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch musikalisch hatte der Abend einiges zu bieten. Peter Plate, Ulf Leo Sommer und Joshua Lange setzten \u00fcberwiegend auf neue Kompositionen. Erg\u00e4nzt wurden diese durch die bekannten Hits \u201e36 Grad\u201c, \u201eDas Lied von den Vergessenen\u201c und \u201eGib mir Sonne\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Choreografien von Nele Neugebauer griffen mit viel Humor die \u00c4sthetik des fr\u00fcheren DDR-Fernsehballetts auf. Und selbst David Hasselhoff und der Fall der Berliner Mauer fanden ihren Platz in diesem musikalischen Feuerwerk.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Buch und Regie zeichneten Franziska Kuropka und Lukas Nimscheck verantwortlich. Ihnen gelang es, die gro\u00dfen Showmomente mit einer pers\u00f6nlichen, menschlichen Geschichte zu verbinden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mehr als nur ein unterhaltsames Musical<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>So lustig und turbulent \u201eSALON ROSIE\u201c auch war, hinter der Geschichte steckte eine ernsthafte Botschaft. Das Musical erz\u00e4hlte auch von ostdeutschen Lebenswirklichkeiten, von der Zeit vor und nach der Wiedervereinigung, von zerbrochenen Hoffnungen und neuen Chancen.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor allem aber stellte es eine Frage, die wohl viele Menschen kennen: Warum f\u00e4llt es uns manchmal so schwer, aufeinander zuzugehen, obwohl wir wissen, dass uns die Zeit davonl\u00e4uft?<\/p>\n\n\n\n<p>Zehn Jahre Schweigen lassen sich nicht zur\u00fcckholen. Aber vielleicht l\u00e4sst sich verhindern, dass weitere zehn Jahre hinzukommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Genau darin lag die emotionale St\u00e4rke dieser Produktion.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Radio QueerLive empfiehlt: Unbedingt selbst anschauen!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eSALON ROSIE\u201c ist die Vorgeschichte des erfolgreichen Berlin-Musicals \u201eWir sind am Leben\u201c. Wer dieses bereits kennt, wird viele Zusammenh\u00e4nge entdecken. Aber auch ohne Vorkenntnisse funktioniert die Geschichte hervorragend als eigenst\u00e4ndiger Musicalabend.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Weltpremiere zeigte eindrucksvoll, dass Berlin mit dieser Produktion ein weiteres au\u00dfergew\u00f6hnliches Musical bekommen hat. Das begeisterte Publikum, die gro\u00dfartigen Darstellerinnen, die Musik und die vielen \u00fcberraschenden Einf\u00e4lle machten diesen Freitagabend zu einem besonderen Erlebnis.<\/p>\n\n\n\n<p>Radio QueerLive war begeistert von der Atmosph\u00e4re und der Leidenschaft, mit der diese Produktion auf die B\u00fchne gebracht wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Und deshalb m\u00f6chten wir unseren Leserinnen und Lesern eines ganz besonders ans Herz legen: <strong>Schaut euch \u201eSALON ROSIE\u201c selbst an!<\/strong> Denn so sch\u00f6n man \u00fcber einen Musicalabend auch berichten kann, die Energie, die Musik, die gro\u00dfen Bilder und vor allem die beiden Hauptdarstellerinnen muss man einfach live erleben.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Musical wird freitags im Theater des Westens gespielt. Zus\u00e4tzlich gibt es sonntags Matinee-Vorstellungen, die sich mit einem anschlie\u00dfenden Besuch von \u201eWir sind am Leben\u201c verbinden lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Weitere Informationen und Tickets gibt es unter www.musicalsberlin.com.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Radio QueerLive gratuliert Steffi Irmen, Kathi Damerow, Peter Plate, Ulf Leo Sommer, Joshua Lange und dem gesamten Ensemble zu einer gro\u00dfartigen Weltpremiere!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Und eines steht nach diesem Abend fest: Im \u201eSALON ROSIE\u201c geht man vielleicht nicht nur sch\u00f6ner, sondern auch mit einem etwas gr\u00f6\u00dferen Herzen wieder hinaus. <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Radio QueerLive <br>Die Redaktion <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\">Berlin hat ein neues Musical-Highlight! Am Freitagabend, dem 30. Oktober 2026, feierte \u201eSALON ROSIE \u2013 Das Musical\u201c seine umjubelte Weltpremiere im Berliner Theater des Westens. 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