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  • Livestream

+++ CSD Neubrandenburg +++
HALLO COMMUNITY
Das Team von Radio QueerLive, Gemeinsam mehr eV und vom Gayisland Sommercamp freut sich auf den CSD in Neubrandenburg.
Um 13:00 Uhr startet die Community auf dem Marktplatz. und wir sind mit dabei.
Dank mehrerer Sponsoren werden wir mit einem CSD Wagen an der Demonstration teilnehmen und das Event live übertragen.
Wir nehmen damit zum 3. Mal an einer CSD Demonstration während des Gayisland Sommercamps teil und zum ersten Mal mit einem eigenen Wagen.
Die Stimmung ist heute Morgen schon sehr fröhlich, seit 7:30 Uhr frühstücken die Insulanerinnen und Insulaner. Viele überlegen schon langsam was sie anziehen, Frau Bond sitzt der Musik.

Radio QueerLive wird die Parade live übertragen. Wenn die Parade um 13:00 Uhr startet werden wir die Forderungen und später die CSD Musik von unserem Wagen live senden.

Unser Team möchte heute die Community in Neubrandenburg und Mecklenburg/Vorpommern mit queerer Sichtbarkeit unterstützen.

Radio QueerLive
LIVE vom CSD Neubrandenburg
Start: 13:00 Uhr
 

Radio QueerLive wird in diesem Jahr die CSD Demonstrationen in Schwerin und Neubrandenburg unterstützen und live senden.
Queere Sichtbarkeit ist auch außerhalb der großen Hotspots wichtig, gerade auch im Jahr 2021. Das Leben läuft noch nicht an allen Stellen „normal“ im Zeitalter von Corona, da braucht es kreative Ideen.
Auf den CSD Demonstrationen ist ein wichtiges Thema, der Abstand unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Viele CSD Orgateams haben strenge Auflagen und können nur mit diesen, ihre Demonstrationen realisieren. Damit die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diese Abstände realisieren können, wird Radio QueerLive -live- vom CSD Wagen senden. Alle haben damit die gleiche Chance, von jedem Punkt auf der Demo aber auch in der Stadt, den CSD zu erleben.

Also ladet eure Handys auf und geht auf Empfang!
 

Radio Queerlive hat die CSD Konferenz "(K)ein Pride, welcher Pride" um 17.45 Uhr unterbrochen und nicht weiter ausgestrahlt.

Wir sind seit einem Jahr im Berliner CSD eV durch unseren Trägerverein Mitglied.
Innerhalb der Konferenz wollten wir für Berlin ein paar positive Worte verlauten lassen aber das war offensichtlich nicht möglich bzw. nicht gewollt. Im Orga-Chat hieß es: weil der Berliner Verein nicht anwesend ist, muss man das nicht weiter vertiefen.

Aber woher wissen die Protagonisten, was wir zum Thema Berliner CSD sagen wollten? Nur weil der angefragte Berliner CSD eV nicht dabei war, deshalb muss man unser Wort nicht unterdrücken.

Für uns ist das eine Form von Zensur und die unterstützten wir nicht!

Außer ein „Hallo“ in der Vorstellungsrunde kamen wir auch nicht zu Wort. Dabei war geplant das wir Fragen der Community in dieser Runde stellen. Und da wir in Berlin auch im Programm von Alex Berlin auf Antenne gesendet wurden, gab es Fragen der Community.

Wir entschuldigen uns bei den Hörern*innen die mehr Hoffnungen in die Konferenz hatten und deren Fragen leider nicht beantwortet wurden. In unseren Wiederholungssendungen am Dienstag sowie Donnerstag werden wir auch nur Zeit bis 16:00 Uhr noch einmal ausstrahlen.

Wir sind mit dabei und übertragen LIVE!

Im letzten Jahr haben viele CSD Vereine ihre Arbeit in den Onlinebereich verlagert oder
sind wegen mangelnder Mittel komplett ausgefallen. Nur ganz wenige CSDs fanden als
Demonstration auf der Straße, unter massiven Corona-Regeln, statt.

Aber wie sieht es im Jahr 2021 aus?

Die Inzidenzen sinken, bis zum Sommer bzw. Frühherbst ist noch viel Zeit. Auch die Impfungen
nehmen an Fahrt auf und das kann bedeuten, dass es vielleicht auch mehr CSD Demonstrationen
geben kann. Wie bereiten sich die CSD Vereine in Deutschland auf den Sommer bzw. Herbst vor?
Laufen schon Vorbereitungen? In welche Richtung geht die Reise, plant man Demonstrationen
auf der Straße oder wird es auch in diesem Jahr zu Online-Präsentationen kommen?

Die Community hat viele Fragen.
Tausende queere Menschen wollen zwischen Flensburg und Rosenheim wissen, was bringt das
Jahr 2021 für die Community in Deutschland?

Am 7. März werden viele CSD Vereine während einer Konferenz über ihre Planungen sprechen
und die Perspektiven aufzeigen.

Der Termin steht, auch in diesem Jahr findet Gayisland statt!

Der Verein Gemeinsam mehr eV organisiert das Sommercamp seit dem Jahr 2007. Selbst in den letzten beiden Jahren war Gayisland der Höhepunkt während des Sommers bei vielen Menschen. 
In einer Zeit mit Corona, Lockdowns und Inzidenzen ist die Planung für ein solches Communitycamp nicht leichtaber es hat funktioniert.

Mit der Erfahrung aus den letzten beiden Jahren und natürlich aus den davor, organisiert das Team des Freizeitvereins garantiert wieder ein abwechslungsreiches Event an der Mecklenburgischen Seenplatte. Strandbesuche, Städttouren, Bootsfahrten, gemeinsam am Lagerfeuer sitzen oder einfach nur faul abhängen könnt ihrauf der Insel.
Erwarten werden wieder queere Menschen mit unterschiedlichem Alter aus der ganzen Bundesrepublik. 

Vom 10. bus 17. August 2022, also ganze 8 Tage könnt ihr mit Gleichgesinnten Urlaub machen, könnte neue Bekanntschaften und sicherlich neue Freunde finden. In den letzten beiden Jahren wurde ganz deutlich, dass nach den Lockdowns es wieder Zeit für die Pflege von sozialen Kontakten wird. 

Gayisland ist ein Camp für die ganze Community.

Link: www.gemeinsammehr.de 


Ja, es ist ein historischer Tag gewesen. In diesem Jahr feierten tausende Menschen euphorisch die Ehe für Alle. Dieser wichtige Schritt wurde hat erkämpft und markiert einen Meilenstein in der queeren Geschichte Deutschlands.
Einen weiteren Meilenstein dürfen wir jetzt auch für 2018 erwarten. Es betrifft nicht die Ehe und Lebensgemeinschaften, sondern den Alltag tausender von Menschen. Dank der in dieser Woche veröffentlichten Rechtssprechung des Bundesverfassungsgerichts, dürfen wir uns darauf freuen, dass es ab spätestens 31.12.2018 entweder (mindestens) eine weitere Option bei der Frage nach dem Geschlecht einer Person gibt oder die Frage wird generell nicht mehr gestellt.
 
 
 
 
 
 
 

Die rechtspopulistische Partei hat auf ihrem Bundesparteitag für eine Doppelspitze aus Parteivize Alexander Gauland und die Baden-Württembergerin Alice Weidel ausgesprochen.
Weidel, die 38 Jährige Ökonomin lebt mit ihrer Lebensgefährtin und zwei Söhnen in Üblingen am Bodensee.

Gegenteilig zur Lebensweise ihrer Bundestagskandidatin steht jedoch das Wahlprogramm der AfD. Weiterhin ruft die AfD zu eiemn Familienbild auf, was aus Vater, Mutter und Kindern besteht. Wenn es nach der AfD geht, soll in Zukunft im Bund und in den Ländern die Familienpolitik sich nach diesem Familienbild orientieren. Die Gender- Forschung hält die AfD als grundgesetzwidrig, da sie das traditionelle Familienbild abschaffen will und fordert einen Stopp von Unterrichtsprogrammen im Rahmen der Aufklärung zur sexuelle Vielfalt.

„Die AfD stellt sich daher allen Versuchen entgegen, durch staatlich geförderte Umerziehungsprogramme in Kindergärten und Schulen das bewährte, traditionelle Familienbild zu beseitigen.“ (Quelle: Wahlprogramm AfD)

Das Jahr 2017 steht im Jahr der Menschen. Dank der Bundestagswahl werden Parteien und Politiker aktiv und versuchen Dinge, die auf die lange Bank geschoben wurden, abzuarbeiten.
Eine solche aufgeschobene Sache ist die Entschädigung der homosexuellen Männer, die in der Bundesrepublik wegen des so genannten Schwulenparagraphen 175 verurteilt wurden und denen ihr Leben damit ruiniert wurde.

Aber werfen wir erstmal ein Blick auf das Leid, welches schwule Männer über Jahrzehnte erfahren mussten. Im Jahr 1872 wurde der Unzuchtsparagraph eingeführt. Liebe oder Sex unter Männern wurde damit unter Strafe gestellt und mit Zuchthaus geahndet.

Hunderte queere Videos des Medienprojektes queerblick e.V. nicht abrufbar
Der Jugendschutz-Modus der Videoplattform YouTube verhindert, dass Jugendliche sich altersgerechte Aufklärungsvideos anschauen können. Konkret werden fast alle Inhalte blockiert, die Homo-, Bi- und Trans-sexualität behandeln. Das hat der Verein queerblick e.V. festgestellt, als er sein eigenes Videoangebot unter den aktuellen Filtereinstellungen von YouTube anzeigen ließ. "Fast alle unserer Videos sind mit dem Jugendschutzfilter nicht mehr abrufbar. Dabei richtet sich unser Angebot gezielt an Jugendliche, die wir beim Entdecken ihrer sexuellen und geschlechtlichen Identität und beim Coming-out unterstützen wollen", kritisiert der Vereinsvorsitzende Paul Klammer.

Jahrzehnte zerstörte der Paragraph 175 das Leben von Menschen und deren Perspektiven. Man nannte ihn Unzuchtsparagraph oder auch Homosexuellenparagraph. Seit 1. Januar 1872 existierte er im deutschen Strafgesetzbuch, er stellte sexuelle Handlungen zwischen Männern unter Strafe. Seit seiner Schaffung wurden etwas 140.000 Männer mittels dieses Paragraphen verurteilt, verhaftet oder auch getötet. In der Zeit der Nationalsozialisten wurde der Paragraph verschärft, homosexuelle Männer kamen ins Konzentrationslager bzw. Zuchthaus.
Nach dem Krieg wurder der Paragraph 175 in der DDR in die Vorkriegsversion zurückgestuft, jedoch ab Ende der 1950ziger Jahre nicht mehr angewendet. In der Bundesrepublik wurder der 175er erst 1969 reformiert, dies bedeutet, er existierte weiterhin in der verschärften Form der Nationalsozialisten und brachte gleichliebende Männer ins Zuchthaus.
Das Bundeskabinet möchte diese Opfer jetzt entschädigen.

SPDqueer begrüßt Rehabilitierung und Entschädigung von nach §175 StGB verurteilten Männern

Am heutigen Mittwoch hat die Bundesregierung in ihrer Kabinettsitzung den von SPD-Justizminister Heiko Maas eingebrachten Gesetzentwurf zur Rehabilitierung und Entschädigung von Opfern des Paragrafen 175 verabschiedet. Die von einigen Verbänden und der Opposition geäußerten Befürchtungen, das Gesetz werde in dieser Legislaturperiode nicht mehr eingebracht, haben sich als unbegründet erwiesen.
Zum Beschluss des Bundeskabinetts erklärt die Bundesvorsitzende der SPDqueer, Petra Nowacki:
Justizminister Heiko Maas hat Wort gehalten und die Rehabilitierung wie auch die Entschädigung der durch den Unrechtsparagrafen 175 StGB verurteilten Männer eingebracht. Neben der Aufhebung der Urteile ist eine finanzielle Entschädigung der noch lebenden Betroffenen vorgesehen.

LSU-Vorsitzender Alexander Vogt: „Es wird Zeit für Gerechtigkeit!“

Lesben und Schwule in der Union begrüßen Kabinettbeschluss und mahnen schnelle Umsetzung im Sinne der Betroffenen an

Der LSU-Vorsitzende Alexander Vogt hat den heutigen Kabinettbeschluss zur Rehabilitierung der Opfer des Strafrechtsparagraphen 175 ausdrücklich begrüßt: „Es ist gut, dass sich die Bundesregierung und damit verbunden auch die sie tragenden Fraktionen von Union und SPD auf eine Rehabilitierung und Entschädigung verständigt haben. Ich sage aber auch: Es wird Zeit! Es wird Zeit, damit den heute noch lebenden Betroffenen Gerechtigkeit widerfährt und sie angemessen entschädigt werden. Die weitgehende Übernahme des § 175 StGB aus der Zeit der NS-Diktatur in bundesdeutsches Recht war himmelschreiendes Unrecht. Deshalb ist die Rehabilitierung der Betroffenen uns als LSU, aber auch mir ganz persönlich immer ein besonderes Herzensanliegen gewesen“, erklärte Vogt.

 

 

 
 
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