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Dass ich Menschen unterhalten will, ist mir eigentlich klar seitdem ich als 10-jähriger Britney Spears an Silvester im Fernsehen performen gesehen habe. Natürlich liebe ich es mit meiner eigenen Pop-Musik und Showmanship als Neyon Menschen zu unterhalten und zu schockieren. Doch all den Aufwand braucht es nicht. Es gibt noch andere spannende Wege die Menschen zu erreichen und zu unterhalten, z.B. im Radiostudio am Mikrofon beim Geschichten erzählen. Die Liebe zum Radio war allerdings Liebe auf den zweiten Blick. Vor ca. eineinhalb Jahren habe ich bei StagePool, einer Künstlervermittlung, gearbeitet und unsere neuen Künstler am Telefon gecoacht. Ich glaube, ich habe damals den Job bekommen, weil ich eine totale Labertasche bin. Jedenfalls sagten mir damals viele unserer Künstler, dass ich doch so eine angenehme und sympathische Stimme am Telefon hätte. Vorgesungen hatte ich ihnen nichts. Dass meine Sprechstimme aber anscheinend auch ganz gut klingt, war mir neu. Es war auch nicht nur ein Künstler, der das sagte. Und so wuchs in mir die Idee, zum Radio zu gehen. Eigentlich fand ich als Teenager Radio immer recht langweilig - es lief immer die gleiche schlechte Musik. Zumindest auf den Sendern, die meine Eltern damals auf jeder Autofahrt hörten.

Seitdem beschäftigte ich mich damit intensiver und stellte sich schnell heraus, dass Radiomoderator der perfekte Job für mich zu sein scheint. Schließlich verbindet er Unterhaltung, aktuelle Themen aus der ganzen Welt und das was ich am meisten liebe: Musik. Ich bewarb mich auf ein paar Praktika, da man so wohl am besten in die Branche reinkommt. Es kam auch recht schnell eine Zusage vom Berliner Sender 94,3 rs2 und es sollte dann direkt im März 2020 los gehen. Was dann kam, brauch ich ja nicht weiter erklären. Miss Rona ist ja immer noch präsenter als präsent. Das Praktikum wurde pandemiebedingt verschoben und ich bin sehr dankbar, dass ich es im Sommer dann endlich absolvieren durfte. Es hat mir riesigen Spaß gemacht und viel gelernt habe ich auch. Leider ging es dann erst mal nicht weiter für mich. Das lag leider auch an Miss Rona. Das Leben geht trotzdem weiter und so halte ich mich seitdem irgendwie über Wasser und habe viele Zeit an meiner Musik und meiner Fanbase zu arbeiten. Für 2021 habe ich auch schon viel geplant. Als Radiomoderator zu arbeiten allerdings immer noch ein großer Wunsch von mir. Anfang diesen Jahres bin ich dann als Teil der LGBTQ+ Community auf Radio QueerLive gestoßen und sah auf deren Webseite, dass Leute gesucht werden, die ehrenamtlich mitmachen wollen. Da hab ich mich dann recht schnell hingewandt und jetzt bin ich in der wöchentlichen Magazinsendung für Beiträge zu queeren Musikern zuständig. Den ein oder anderen Künstler habe ich auch schon am Telefon interviewt und kann sagen, dass es einfach total spannend ist, sich mit ihnen auszutauschen. Ich bin jedenfalls sehr dankbar bei Radio QueerLive dabei sein zu dürfen und meinen Teil dazu beizutragen, Sichtbarkeit für die queere Community zu schaffen. 

 

 

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