Berlin-Kreuzberg – Ein brutaler Angriff auf zwei Menschen in den frühen Morgenstunden des Samstags beschäftigt derzeit die Ermittlungsbehörden in der Hauptstadt.
Nach bisherigen Erkenntnissen ereignete sich die Tat gegen 4:30 Uhr an der Kreuzung Yorckstraße, Gneisenaustraße und Mehringdamm.
Bei den Opfern handelt es sich um eine 30-jährige nicht-binäre Person und eine 31-jährige Transfrau.
Die beiden waren gemeinsam zu Fuß unterwegs, als sie auf zwei bislang unbekannte Männer trafen.
Laut Polizei soll die nicht-binäre Person zunächst beleidigt worden sein.
Da weder sie noch ihre Begleiterin auf die Äußerungen reagierten, eskalierte die Situation wenig später zu einem gewalttätigen Übergriff.
Die 30-jährige Person wurde mit mehreren Faustschlägen attackiert und stürzte zu Boden. Als die 31-jährige Transfrau eingreifen wollte, wurde auch sie von den Angreifern attackiert.
Zeugen berichten, dass die Täter selbst dann nicht von ihren Opfern abließen, als beide bereits am Boden lagen. Demnach sollen die Angreifer weiterhin zugeschlagen und zugetreten haben.
Erst durch das beherzte Eingreifen mehrerer Passanten konnte die Tat beendet werden.
Die Täter flüchteten anschließend in Richtung Großbeerenstraße.
Rettungskräfte versorgten die Verletzten vor Ort und brachten sie anschließend zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.
Beide erlitten Kopfplatzwunden und Schürfwunden.
Die Hintergründe der Tat sind derzeit Gegenstand laufender Ermittlungen.
Aufgrund der Umstände des Vorfalls hat der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt die weiteren Ermittlungen übernommen.
Die Polizei sucht weiterhin nach den beiden bislang unbekannten Tätern und bittet mögliche weitere Zeugen, sich bei den Ermittlungsbehörden zu melden.
Wer Aussagen zu dem Fall machen kann, wendet sich bitte an eine Polizeidienststelle oder an Maneo.
Radio QueerLive
News Redaktion
