Why walk if you can fly!
Unter diesem Motto startet in der AHA eine neue Partyreihe, die Tanzfreude, Gemeinschaft und Vielfalt miteinander verbindet:
„Parrots in Paradise – Queerer Paartanz“. Hier geht es nicht um Perfektion, sondern um Ausdruck, Begegnung und vor allem um Spaß. Von Disco bis Tango, von Cha-Cha bis Foxtrott, von elegant bis albern – erlaubt ist, was Freude macht.
Die Flügel werden ab 19 Uhr geschwungen, gelacht, ausprobiert und gemeinsam getanzt.
Mehr als Tanzen – eine Frage der Haltung
Queerer Paartanz ist weit mehr als eine Abfolge von Schritten. Er ist ein Raum, in dem Rollenbilder aufgebrochen und neu gedacht werden dürfen. Anders als beim klassischen Gesellschaftstanz, bei dem häufig feste Rollen wie „führend“ und „folgend“ an Geschlechter geknüpft sind, steht beim queeren Paartanz die freie Wahl im Mittelpunkt. Jede Person kann führen, folgen oder wechseln – unabhängig von Geschlecht oder Identität.
Gerade darin liegt seine besondere Kraft: Tanz wird zu einem Ausdruck von Selbstbestimmung, Respekt und Offenheit. Es geht nicht nur um Technik, sondern um Kommunikation, Vertrauen und das gemeinsame Erleben von Musik und Bewegung.
Unterschied zur klassischen Disco
Während in einer Disco meist individuell oder in lockeren Gruppen getanzt wird, steht beim Paartanz die Abstimmung zwischen zwei Menschen im Fokus. Schritte, Drehungen und Figuren entstehen aus einem Dialog zwischen den Tanzenden.
In der Disco geht es oft um spontane Bewegungen und persönliche Freiheit auf der Tanzfläche. Der queere Paartanz hingegen verbindet diese Freiheit mit Struktur und bewusster Interaktion. Musik wird gemeinsam interpretiert, Blicke und kleine Gesten ersetzen Worte, und aus zwei Einzelnen wird für einen Moment ein eingespieltes Team.
Von Walzer bis Foxtrott – die Welt der Standardtänze
Zum Repertoire des queeren Paartanzes gehören viele der klassischen Standard- und Lateintänze. Dazu zählen unter anderem:
+Langsamer Walzer – fließend, elegant und romantisch
+Tango – kraftvoll, präzise und voller Spannung
+Foxtrott – locker, gleitend und vielseitig
- Cha-Cha-Cha – rhythmisch, verspielt und energiegeladen
+Discofox – modern, zugänglich und beliebt auf Partys
Allen gemeinsam ist das Prinzip des abgestimmten Miteinanders. Schritte werden nicht nur gelernt, sondern miteinander entwickelt. Die Freude entsteht aus dem Gefühl, sich aufeinander einzulassen und als Paar im Takt der Musik zu verschmelzen – unabhängig davon, wie man sich identifiziert oder wen man als Tanzpartner*in wählt.
Lernen, ausprobieren, losfliegen
Wer sich noch unsicher fühlt oder neue Schritte lernen möchte, hat bei der Veranstaltung in der AHA bereits ab 18.30 Uhr die Möglichkeit, an einem Tanzkurs teilzunehmen. Hier werden Grundlagen vermittelt, Figuren geübt und vor allem Hemmungen abgebaut. Der Kurs ist offen für Anfänger*innen ebenso wie für Fortgeschrittene und lädt dazu ein, Neues auszuprobieren, bevor die eigentliche Party beginnt.
Tanzflächen ohne Grenzen
Die AHA ist ein zentraler Treffpunkt, doch die Community bleibt nicht an einen Ort gebunden. Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer suchen sich zusätzlich stimmungsvolle Plätze in Parks, auf Plätzen oder in kleinen Clubs, um gemeinsam zu tanzen. Andere reisen sogar ins Ausland, um an internationalen queeren Tanzevents teilzunehmen. So entsteht ein lebendiges Netzwerk, das weit über die Stadt hinausreicht und Menschen durch Musik und Bewegung verbindet.
Mitmachen leicht gemacht
Wer neugierig geworden ist und selbst Teil dieser besonderen Tanzkultur werden möchte, findet die Gruppe ganz einfach im Eventkalender der AHA. Dort sind Termine, Kurse und Partys aufgeführt – ein idealer Einstiegspunkt für alle, die Lust haben, den Boden unter den Füßen gegen ein wenig „Fliegen“ einzutauschen.
Denn genau darum geht es bei „Parrots in Paradise“: gemeinsam abheben, sich ausprobieren und entdecken, wie viel Freiheit in zwei abgestimmten Schritten liegen kann.
Wir wünschen euch viel Spaß.
Unsere Sendung zum Thema wird am 17.02. sowie 19.02.2026 nicht einmal in unserm Programm ausgestrahlt und wiederholt.
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