Jetzt ist es wirklich vorbei.
Die Busche hat ihre Tรผren endgรผltig geschlossen.
Der allerletzte Abend, die letzte Umarmung, der letzte Beat auf dem Dancefloor โ intensiver und emotionaler als je zuvor.
Dabei dachten viele, die groรe Abschluss-Party vor einer Woche wรคre bereits der emotionale Hรถhepunkt des Abschieds gewesen. Doch dieser 2. August hat alles รผbertroffen.
Denn heute war klar: Dies ist nicht nur eine Party โ dies ist der letzte Moment.
Trรคnen flossen โ noch mehr als beim ersten Abschied. Vielleicht, weil sich die Realitรคt jetzt nicht mehr wegschieben lieร. Vielleicht, weil alle wussten: Es gibt keinen weiteren Termin, keinen Trick, kein โVielleicht doch noch malโ.
Natรผrlich wurde die Nacht noch einmal ordentlich verlรคngert โ so, wie es sich fรผr die Busche gehรถrt. Bis um 8. Uhr ging die Party in der Busche.
Doch das wahre Highlight kam zum Schluss!
Ein gemeinsames Abschiedsfoto โ aufgenommen mit allen, die bis zum Ende geblieben sind, Seite an Seite mit dem Team um Geschรคftsfรผhrerin Anja.
Ein Moment fรผr die Ewigkeit.
Ein Beweis, dass man dabei war.
Teil von 40 Jahren queerer Geschichte in Berlin.
Die Busche war mehr als ein Club. Sie war ein Zuhause. Ein Schutzraum. Ein Ort fรผr erste Kรผsse, wilde Nรคchte, tiefe Gesprรคche und groรe Freundschaften.
Heute Nacht hat dieses Kapitel geendet โ aber in den Herzen der Menschen lebt es weiter.
Was uns am Morgen um 8 Uhr auffiel, die ersten Gรคste um 22 Uhr, waren auch die letzten die gingen.
Danke, Busche.
Fรผr alles.
Radio QueerLive
Die Redaktion
