Mit dem CSD Uckermark e.V. entsteht in der Uckermark ein neuer Verein, der sich ein großes Ziel gesetzt hat: queeres Leben im ländlichen Raum sichtbarer zu machen und Menschen miteinander zu verbinden. Dabei soll es ausdrücklich nicht nur um einen Christopher Street Day im Jahr gehen. Der Verein möchte langfristig Strukturen schaffen, Begegnungen ermöglichen und zeigen, dass Vielfalt nicht an den Grenzen großer Städte endet.
Ein wichtiger Bestandteil der Arbeit sollen mehrere Christopher Street Days in der ländlich geprägten Uckermark sein. Gerade dort, wo queere Angebote und Treffpunkte oftmals deutlich seltener zu finden sind als in Berlin oder anderen Großstädten, möchte der Verein Öffentlichkeit schaffen und Menschen zeigen: Ihr seid hier nicht allein.
Doch Demonstrationen sind nur ein Teil der geplanten Arbeit. Vorgesehen sind unter anderem queere Wochen, regelmäßige Queertreffs, Filmnachmittage, Bastelangebote, gemeinsame Ausflüge und weitere Veranstaltungen. Damit sollen Möglichkeiten entstehen, sich kennenzulernen, miteinander ins Gespräch zu kommen und Gemeinschaft zu erleben.
Gleichzeitig möchte der CSD Uckermark e.V. auch Menschen erreichen, die bislang nur wenige Berührungspunkte mit queeren Themen hatten. Gespräche, Informationen und persönliche Begegnungen sollen dabei helfen, Fragen zu beantworten, Vorurteile abzubauen und mehr Offenheit innerhalb der Gesellschaft zu schaffen. Denn gerade im ländlichen Raum kann ein Gespräch manchmal mehr bewegen als eine große Kampagne.
Auch die Zusammenarbeit mit anderen CSD-Vereinen und Initiativen spielt eine wichtige Rolle. Der neue Verein möchte andere Christopher Street Days unterstützen und gleichzeitig ein Netzwerk aufbauen, auf das auch bei eigenen Veranstaltungen zurückgegriffen werden kann. Denkbar ist beispielsweise, dass befreundete CSDs mit Fahrzeugen, Informationsständen oder anderen Angeboten Veranstaltungen in der Uckermark unterstützen.
Darüber hinaus möchte der Verein auch dort präsent sein, wo sich das gesellschaftliche Leben der Region abspielt. Informationsstände auf Stadtfesten und anderen öffentlichen Veranstaltungen sollen dazu beitragen, queeres Leben ganz selbstverständlich sichtbar zu machen und mit den Menschen vor Ort ins Gespräch zu kommen.
Regelmäßige Teamtreffen sollen schließlich dafür sorgen, dass Ideen gemeinsam entwickelt, Veranstaltungen geplant und neue Projekte auf den Weg gebracht werden können. Dabei soll der Verein offen für Menschen sein, die sich einbringen, unterstützen oder einfach Teil einer Gemeinschaft sein möchten.
Der CSD Uckermark e.V. will damit weit mehr sein als ein Veranstalter von Christopher Street Days. Er möchte ein dauerhaftes Netzwerk für queere Menschen in der Region aufbauen, andere Initiativen unterstützen und gleichzeitig Brücken in die Gesellschaft schlagen.
Das Ziel dahinter lässt sich eigentlich ganz einfach zusammenfassen: mehr Sichtbarkeit, mehr Begegnung, mehr gegenseitige Unterstützung und damit eine bessere Zukunft für die queere Community in der Uckermark.
Kontakte:
https://www.instagram.com/csd_uckermark_e.v?igsh=bTMwZjV2MGllZ3N0
https://m.youtube.com/@csd_uckermark_e.v
Der CSD Uckermark eV verpasst dem Bundesland Brandenburg mehr Farbe.
Viel Erfolg
Radio QueerLive
News Redaktion
