+++ Radio QueerLive bekommt Todesnachricht – nur der Tote war etwas überrascht +++

Manche E-Mails möchte man eigentlich nie bekommen. Und genau so eine landete heute bei Radio QueerLive.

Die Nachricht kam vermeintlich aus dem Büro eines Politikers, zu dem wir seit längerer Zeit Kontakte pflegen.
Sein Mitarbeiter informierte uns darüber, dass der Politiker heute bei einem Autounfall ums Leben gekommen sei.

Da sitzt man natürlich erst einmal da und schluckt.

Ein Mensch, den man kennt, mit dem man gesprochen hat und zu dem ein direkter Kontakt besteht, soll plötzlich tot sein.
Doch irgendetwas an dieser Nachricht machte uns stutzig. Also dachten wir uns: Bevor wir jetzt irgendetwas veröffentlichen oder weitere Schritte unternehmen, rufen wir ihn doch einfach mal an.

Und dann wurde die Geschichte endgültig kurios. Es klingelte.
Und er ging ran.

In diesem Moment stellte sich für uns natürlich eine durchaus interessante Frage: Hatte sich hier gerade der Geist eines verstorbenen Politikers manifestiert und verfügte dieser praktischerweise weiterhin über einen funktionierenden Telefonanschluss?

Nein.
Der Mann lebt.

Und nach allem, was wir am Telefon feststellen konnten, erfreut er sich sogar bester Gesundheit.

Mindestens genauso überrascht wie wir war allerdings der Politiker selbst, als wir ihm mitteilten, dass er heute bei einem Autounfall ums Leben gekommen sein soll.

Das wirklich Beunruhigende an der Geschichte kam aber erst danach.

Denn die E-Mail enthielt Details und Informationen, die keineswegs allgemein bekannt sind und die eigentlich nur ein sehr begrenzter Personenkreis kennen dürfte. Genau das brachte nicht nur uns, sondern auch den vermeintlich Verstorbenen erheblich ins Grübeln.

Woher diese Nachricht tatsächlich kam und wie der Absender an diese Informationen gelangte, ist damit eine ganz andere und deutlich weniger lustige Frage.

Eines konnten wir am Ende unseres Telefonats aber zweifelsfrei klären: Der Politiker lebt. Wir haben mit ihm persönlich gesprochen.

Und nein – Radio QueerLive hat offenbar noch immer keinen direkten Draht ins Jenseits.

Was bleibt, ist eine ziemlich bizarre Geschichte, ein ordentlicher Schreck und die Erkenntnis, dass es manchmal durchaus sinnvoll ist, eine Todesmeldung noch einmal direkt bei dem vermeintlich Verstorbenen zu überprüfen.

Es wäre möglich das auch Andere diese E-Mail bekamen, dann wendet euch an uns oder an den Politiker, um den es in dieser E-Mail geht.

Radio QueerLive
Die Redaktion