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  • Livestream

Gayisland ist das Sommercamp für die ganze Community.
Zum ersten Mal gab es dieses Camp im Jahr 2007. Gemeinsam mehr eV., ein Freizeitverein, hatte damals die Idee dafür und setzte sie im gleichen Jahr um.

Auch im Jahr 2020 war das Camp eime gute Idee und Alternative. Viele waren im Frühjahr im Lockdown, trafen sich mit wenig Menschen aus dem sozialen Umfeld und wollten mal raus. Unter Corona Auflagen konnte das Camp realisiert werden. Viele Insulanerinnen und Insulaner nutzten diese Möglichkeit um mal raus zu kommen und wieder unter Menschen zu sein.

Im Jahr 2021 findet das Camp im August statt. Gayisland läuft immer von Mittwoch bis Mittwoch. Diese 8 Tage lohnen sich zum Einen für Gäste aus Bundesländern die weiter entfernt sind, zum Anderen können die Berlinerinen und Berliner auch mal schnell am Wochenende einchecken. 

Vor Ort plant Gemeinsam mehr eV einige Aktionen für die Gäste. 
Natürlich wird man mit euch die Strände in der Umgebung erkunden. Es wird aber auch Tagesausflüge in Nachbarstädte, in einen Affenwald oder zu einer Sommerrodelbahn geben. Wer sich sportlich bestätigen möchte kann mit einem Paddelboot machen.

Gayisland ist ein Camp für Schwule, Lesben und Transpersonen aber auch für deren Freundinnen und Freunde.

Radio QueerLive sendet jedes Jahr live vom Gayisland Sommercamp.
 

Termin: 11.- 18.08.2021

Weitere Informationen bekommst du auf der Webseite des Veranstalters unter: gemeinsammehr.de 


Ja, es ist ein historischer Tag gewesen. In diesem Jahr feierten tausende Menschen euphorisch die Ehe für Alle. Dieser wichtige Schritt wurde hat erkämpft und markiert einen Meilenstein in der queeren Geschichte Deutschlands.
Einen weiteren Meilenstein dürfen wir jetzt auch für 2018 erwarten. Es betrifft nicht die Ehe und Lebensgemeinschaften, sondern den Alltag tausender von Menschen. Dank der in dieser Woche veröffentlichten Rechtssprechung des Bundesverfassungsgerichts, dürfen wir uns darauf freuen, dass es ab spätestens 31.12.2018 entweder (mindestens) eine weitere Option bei der Frage nach dem Geschlecht einer Person gibt oder die Frage wird generell nicht mehr gestellt.
 
 
 
 
 
 
 

Die rechtspopulistische Partei hat auf ihrem Bundesparteitag für eine Doppelspitze aus Parteivize Alexander Gauland und die Baden-Württembergerin Alice Weidel ausgesprochen.
Weidel, die 38 Jährige Ökonomin lebt mit ihrer Lebensgefährtin und zwei Söhnen in Üblingen am Bodensee.

Gegenteilig zur Lebensweise ihrer Bundestagskandidatin steht jedoch das Wahlprogramm der AfD. Weiterhin ruft die AfD zu eiemn Familienbild auf, was aus Vater, Mutter und Kindern besteht. Wenn es nach der AfD geht, soll in Zukunft im Bund und in den Ländern die Familienpolitik sich nach diesem Familienbild orientieren. Die Gender- Forschung hält die AfD als grundgesetzwidrig, da sie das traditionelle Familienbild abschaffen will und fordert einen Stopp von Unterrichtsprogrammen im Rahmen der Aufklärung zur sexuelle Vielfalt.

„Die AfD stellt sich daher allen Versuchen entgegen, durch staatlich geförderte Umerziehungsprogramme in Kindergärten und Schulen das bewährte, traditionelle Familienbild zu beseitigen.“ (Quelle: Wahlprogramm AfD)

Das Jahr 2017 steht im Jahr der Menschen. Dank der Bundestagswahl werden Parteien und Politiker aktiv und versuchen Dinge, die auf die lange Bank geschoben wurden, abzuarbeiten.
Eine solche aufgeschobene Sache ist die Entschädigung der homosexuellen Männer, die in der Bundesrepublik wegen des so genannten Schwulenparagraphen 175 verurteilt wurden und denen ihr Leben damit ruiniert wurde.

Aber werfen wir erstmal ein Blick auf das Leid, welches schwule Männer über Jahrzehnte erfahren mussten. Im Jahr 1872 wurde der Unzuchtsparagraph eingeführt. Liebe oder Sex unter Männern wurde damit unter Strafe gestellt und mit Zuchthaus geahndet.

Hunderte queere Videos des Medienprojektes queerblick e.V. nicht abrufbar
Der Jugendschutz-Modus der Videoplattform YouTube verhindert, dass Jugendliche sich altersgerechte Aufklärungsvideos anschauen können. Konkret werden fast alle Inhalte blockiert, die Homo-, Bi- und Trans-sexualität behandeln. Das hat der Verein queerblick e.V. festgestellt, als er sein eigenes Videoangebot unter den aktuellen Filtereinstellungen von YouTube anzeigen ließ. "Fast alle unserer Videos sind mit dem Jugendschutzfilter nicht mehr abrufbar. Dabei richtet sich unser Angebot gezielt an Jugendliche, die wir beim Entdecken ihrer sexuellen und geschlechtlichen Identität und beim Coming-out unterstützen wollen", kritisiert der Vereinsvorsitzende Paul Klammer.

Jahrzehnte zerstörte der Paragraph 175 das Leben von Menschen und deren Perspektiven. Man nannte ihn Unzuchtsparagraph oder auch Homosexuellenparagraph. Seit 1. Januar 1872 existierte er im deutschen Strafgesetzbuch, er stellte sexuelle Handlungen zwischen Männern unter Strafe. Seit seiner Schaffung wurden etwas 140.000 Männer mittels dieses Paragraphen verurteilt, verhaftet oder auch getötet. In der Zeit der Nationalsozialisten wurde der Paragraph verschärft, homosexuelle Männer kamen ins Konzentrationslager bzw. Zuchthaus.
Nach dem Krieg wurder der Paragraph 175 in der DDR in die Vorkriegsversion zurückgestuft, jedoch ab Ende der 1950ziger Jahre nicht mehr angewendet. In der Bundesrepublik wurder der 175er erst 1969 reformiert, dies bedeutet, er existierte weiterhin in der verschärften Form der Nationalsozialisten und brachte gleichliebende Männer ins Zuchthaus.
Das Bundeskabinet möchte diese Opfer jetzt entschädigen.

SPDqueer begrüßt Rehabilitierung und Entschädigung von nach §175 StGB verurteilten Männern

Am heutigen Mittwoch hat die Bundesregierung in ihrer Kabinettsitzung den von SPD-Justizminister Heiko Maas eingebrachten Gesetzentwurf zur Rehabilitierung und Entschädigung von Opfern des Paragrafen 175 verabschiedet. Die von einigen Verbänden und der Opposition geäußerten Befürchtungen, das Gesetz werde in dieser Legislaturperiode nicht mehr eingebracht, haben sich als unbegründet erwiesen.
Zum Beschluss des Bundeskabinetts erklärt die Bundesvorsitzende der SPDqueer, Petra Nowacki:
Justizminister Heiko Maas hat Wort gehalten und die Rehabilitierung wie auch die Entschädigung der durch den Unrechtsparagrafen 175 StGB verurteilten Männer eingebracht. Neben der Aufhebung der Urteile ist eine finanzielle Entschädigung der noch lebenden Betroffenen vorgesehen.

LSU-Vorsitzender Alexander Vogt: „Es wird Zeit für Gerechtigkeit!“

Lesben und Schwule in der Union begrüßen Kabinettbeschluss und mahnen schnelle Umsetzung im Sinne der Betroffenen an

Der LSU-Vorsitzende Alexander Vogt hat den heutigen Kabinettbeschluss zur Rehabilitierung der Opfer des Strafrechtsparagraphen 175 ausdrücklich begrüßt: „Es ist gut, dass sich die Bundesregierung und damit verbunden auch die sie tragenden Fraktionen von Union und SPD auf eine Rehabilitierung und Entschädigung verständigt haben. Ich sage aber auch: Es wird Zeit! Es wird Zeit, damit den heute noch lebenden Betroffenen Gerechtigkeit widerfährt und sie angemessen entschädigt werden. Die weitgehende Übernahme des § 175 StGB aus der Zeit der NS-Diktatur in bundesdeutsches Recht war himmelschreiendes Unrecht. Deshalb ist die Rehabilitierung der Betroffenen uns als LSU, aber auch mir ganz persönlich immer ein besonderes Herzensanliegen gewesen“, erklärte Vogt.

Die Delegierten der Bundesmitgliederversammlung der lesben und Schwulen in der Union haben auf ihrer Tagung am vergangenen Wochenende ihren Vorstand neu gewählt.

 

Der bisherige Vorsitzende Alexander Vogt wurde mit über 93 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt.

Die zurückliegende Woche stand in Brandenburg im Zeichen der LesBiSchwulen T*our, einem Projekt des Vereins AndersArtig aus Potsdam. Die seit jährlich stattfindende Fahrt eines Teams aus Aktivisten und Künstlern der LSBT-Community fand zum 16. Mal statt und hat zum Ziel, Aufklärung zu leisten über queere Lebenswelten durch Sichtbarmachung besonders im kleinstädtischen Raum des Bundeslandes.

Vor 15 Jahren haben sich CSD-Organisatoren in einer Kooperation zusammengeschlossen, dem CSD Nord e. V.. Was 2001 in Hamburg begann, umfasst inzwischen zahlreiche Städte und Regionen in der nördlichen Hälfte Deutschlands. Ziele waren die gegenseitige Hilfe und Unterstützung bei der Durchführung, der Erfahrungsaustausch und das Bündeln der Kräfte im Hinblick auf das gemeinsame Ziel. Nämlich mehr Gleichstellung und weniger Ausgrenzung von Lesben, Schwulen und Transgendern.

 

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