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Man liebt sie oder man hasst sie. Désirée Nick ist bei vielen Gays eine echte Ikone, sie freuen sich schon auf das neue Programm in der Bar jeder Vernunft:
"Die letzte lebende Diseuse - Blandine Reloaded" erwartet euch ab dem 11. April 2017.

Welch tapfere, neuzeitliche Berlinerin wird diese illustre Gattung der Diseuses vor dem Aussterben retten? Natürlich La Nick – die letzte Lebende ihrer Art. Zwischen Glamour und Groteske quiekt, lispelt, gurrt und murrt keine wie sie – Hollaender hätte einen Purzelbaum geschlagen! Ein Hoch auf Désirée Nicks unverwüstliche Kehle – mit der sie diesmal zur Wiederbelebung einer legendären Spezies einlädt: als Blandine Reloaded!

Am Flügel: Volker Sondershausen
Regie: Alexander Doering

Mit Radio QueerLive und etwas Glück gehts direkt in die Show!

Witzig, voller Empathie und berührend aufrichtig erzählt Lo Malinke (ehem. Malediva) in seinem Bühnen-Solo "Mütter & Menschen" von seiner Familie, seinen Beziehungen, seinen Hunden, und seinen Kontobewegungen. Privatsphäre ist ein Konzept, das ihm fremd ist, und so lässt Lo Malinke sein Publikum am haarsträubend Komischen ebenso teilhaben wie am anrührend Traurigen.
Spielzeit: 29. - 30. März, 1. - 2. April 2017

Wir verlosen 3 x 2 Freikarten für die Veranstaltung am 30. März

Früher trat Paula Frantz-Kuhn als Mann verkleidet unter dem Namen Gert Thumser auf und begleitete als Pianist und Bühnenpartner diverse Stars der Kleinkunst und Chansonszene. Nach ihrem Outing als uneheliche Tochter zweier Starpianisten unterrichtete sie zunächst an der Rütli-Schule, wurde aber nach unschönen Vorkommnissen vom Dienst suspendiert. Gestählt, aber nicht verbittert, lieferte sie sich einige Male einen Bühnenkrieg mit Jutta Hartmann, und bis heute bringt die mittelfränkische Wuchtbrumme regelmäßig eine herbe Note in Edith Schröders Programme.

Jetzt füllt Paula Frantz-Kuhn zum ersten Mal die Bühne des BKA Theaters mit einem Soloprogramm aus… Und Paula ist sehr böse! Ob Mann, Frau  oder Tier, ihre wahren Geschichten verschonen niemanden, nicht einmal sie selbst.

In West Berlin der 1960ziger Jahre gab es unzählige schwule Kneipen in denen sich Gays in jedem Alter trafen.
West Berlin war das Mekka der schwulen Subkultur und das, obwohl in der Bundesrepublik immer noch der Paragraph 175 herrschte und dies in der verschärften Version der Nationalsozialisten.
Schwule kamen zwar nicht mehr ins Konzentrationslager aber wer sich outete, einen Mann liebte musste mit Zuchthaus rechnen. Razzien waren an der Tagesordnung.