+++ Nach der Tragödie beim Berliner CSD +++ Stand 6.21 Uhr

+++ Nach der Tragödie beim Berliner CSD +++

Ermittlungen laufen auf Hochtouren
Alles was bis jetzt bekannt ist, Stand 6:21 Uhr

Nach der schrecklichen Gewalttat am Rande des 48. Berliner Christopher Street Days verdichten sich in den frühen Morgenstunden die Erkenntnisse der Ermittlungsbehörden. Die Fahndung nach dem mutmaßlichen Täter läuft weiterhin mit Hochdruck.

Nach Angaben der Berliner Polizei kam eine Frau bei dem Angriff ums Leben. Sie wurde so schwer verletzt, dass sie noch am Tatort verstarb. Mindestens 17 weitere Menschen wurden verletzt, drei von ihnen schweben nach aktuellem Stand in Lebensgefahr.

Der mutmaßlichen Täter

Die Ermittler haben inzwischen einen mutmaßlichen Tatverdächtigen identifiziert.
Dabei soll es sich um einen 21 Jahre alten Mann handeln, der erst im Mai dieses Jahres aus dem Jugendarrest entlassen worden sein soll.
Nach Angaben der Polizei wird der Mann dem islamistischen Milieu in Berlin zugerechnet und war den Behörden bereits bekannt. Eine Durchsuchung einer Wohnung in Berlin-Schöneberg verlief bislang ohne Festnahme.
Die Polizei bereitet inzwischen eine Öffentlichkeitsfahndung vor und bittet Zeuginnen und Zeugen, Fotos oder Videos über das eingerichtete Hinweisportal zur Verfügung zu stellen.

Welches Motiv hinter der Tat steckt, ist derzeit noch unklar. Die Ermittlungen dauern an.

Für viele Besucherinnen und Besucher des Berliner CSD wird diese Nacht unvergessen bleiben.

Ein Tag, der für Vielfalt, Gleichberechtigung und ein friedliches Miteinander stand, endete mit einem schrecklichen Verbrechen. Während die Fahndung weiterläuft, hoffen viele Menschen vor allem auf eine schnelle Aufklärung der Tat und darauf, dass die Verletzten medizinisch bestmöglich versorgt werden.

Radio QueerLive
News Redaktion