+++ Trauermarsch in Berlin +++
Maneo ruft zu stillem Gedenken auf
Nach dem schrecklichen Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day ist die Trauer in der Community groß. Das Berliner Anti-Gewalt-Projekt Maneo hat deshalb zu einem Trauermarsch aufgerufen und bittet die Zivilgesellschaft um Solidarität.
Im Anschluss an die Andacht in der St. Marienkirche soll der gemeinsame Schweigemarsch um 17.30 Uhr in Richtung Brandenburger Tor beginnen. Die Veranstalter sprechen von einem „Weg der Trauer, des Gedenkens und der Solidarität“. Im Mittelpunkt sollen dabei die Opfer des Anschlags stehen.
Maneo ruft alle Teilnehmenden dazu auf, Blumen und Kerzen mitzubringen. Bewusst soll der Marsch schweigend stattfinden. Es gehe darum, den Opfern Respekt zu erweisen und gleichzeitig ein sichtbares Zeichen gegen Hass und Gewalt zu setzen.
In dem Aufruf macht das Anti-Gewalt-Projekt deutlich, dass sich der Anschlag nicht nur gegen die unmittelbar Betroffenen gerichtet habe, sondern gegen eine offene, vielfältige und demokratische Gesellschaft. Umso wichtiger sei es jetzt, gemeinsam zusammenzustehen und Solidarität zu zeigen.
Der Trauermarsch soll damit ein Zeichen des stillen Gedenkens sein – für die Getötete, für die Verletzten, ihre Angehörigen und alle Menschen, die durch die Ereignisse erschüttert wurden.
Radio QueerLive
News Redaktion
