Das Rätselraten hat ein Ende: Pop-Ikone Madonna wird im Rahmen der WorldPride 2026 nach Amsterdam reisen – und dort nicht nur als Besucherin dabei sein. Nach tagelangen Spekulationen haben die Veranstalter bestätigt, dass die Sängerin als „Special Guest“ beim WorldPride Music Festival auftreten wird. Das Konzert findet in der Veranstaltungshalle AFAS Live statt.
Ausgelöst hatte die Gerüchte die 67-Jährige selbst mit einer geheimnisvollen Botschaft auf Niederländisch. In ihrer Instagram-Story schrieb sie: „Ik heb iets waar ik over wil praten“ – auf Deutsch: „Ich habe etwas, worüber ich sprechen möchte.“ Die Zeile stammt aus ihrem aktuellen Song „Bring Your Love“, den sie gemeinsam mit Sabrina Carpenter veröffentlicht hat. Fans werteten die Botschaft schnell als Hinweis auf einen Auftritt bei der WorldPride.
Mit der offiziellen Ankündigung ist nun klar: Madonna wird Teil des Programms der WorldPride Amsterdam sein. Damit erweitert die Veranstaltungsreihe ihr ohnehin hochkarätiges Line-up und setzt auf eine Künstlerin, die seit Jahrzehnten eng mit der queeren Community verbunden ist.
Madonna engagiert sich seit vielen Jahren für die Rechte von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans- und queeren Menschen. Immer wieder nutzt sie ihre Bekanntheit, um sich gegen Diskriminierung und für Gleichberechtigung einzusetzen. Für dieses Engagement wurde sie unter anderem 2019 von der US-Organisation GLAAD mit dem „Advocate for Change Award“ ausgezeichnet.
Die WorldPride findet in diesem Jahr erstmals in Amsterdam statt und gilt als eines der größten internationalen Festivals für Vielfalt, Sichtbarkeit und Menschenrechte. Nach dem tödlichen Anschlag auf den Berliner CSD haben die niederländischen Behörden die Sicherheitsmaßnahmen für die mehrtägigen Veranstaltungen noch einmal verstärkt. Zu den Höhepunkten zählt neben zahlreichen Konzerten und Kulturveranstaltungen auch die traditionsreiche Bootsparade auf den Amsterdamer Grachten, zu der Hunderttausende Besucher erwartet werden.
Mit ihrem Auftritt setzt Madonna nicht nur ein musikalisches Ausrufezeichen, sondern auch ein deutliches Zeichen der Solidarität mit der internationalen queeren Community.
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News Redaktion
